Martin Andermatt mit seinen Erfahrungen zum Leberfasten

Wenn Martin Andermatt über seine Erfahrungen beim Leberfasten spricht, dann spricht die Fussball-Legende und der Trainer des FC Schaffhausen vor allem über Erfahrungen mit sich selbst. Kern seiner Darstellungen ist, dass sich nur etwas ändert, wenn man sich selbst ändert. Das gilt im aktiven Sport genauso wie in der Gesunderhaltung des eigenen Körpers. Diese Erfahrung vermittelt der bekannte Schweizer auch auf der 4. Fachtagung der Helvetius Holding AG auf dem Talent-Campus Bodensee in Kreuzlingen. Lesen Sie hier den Bericht und erfahren Sie, wo Sie den Live-Stream sehen können.

 

Ein Erfahrungsbericht zum Leberfasten mit HEPAFAST® von Martin Andermatt

Zur 4. Fachtagung der Helvetius Holding AG auf dem Talent-Campus Bodensee Kreuzlingen sprachen Dr. med. Jörg Zehetner, Professor (USC), und Dr. med. Hardy Walle zum Thema Lebergesundheit und Fettleber. Höhepunkt des Abends war zweifelsfrei der Vortrag von Dr. med. Hardy Walle, der mit neuesten wissenschaftlichen Ansätzen nicht nur die nichtalkoholische Fettleber aus einer etwas anderen Sicht beleuchtete, sondern mit HEPAFAST® auch ein wirksames Konzept zum Leberfasten vorstellen konnte.

In der Folge berichtete die Fussball-Legende Martin Andermatt von den eigenen Erfahrungen im Leberfasten mit HEPAFAST®. Als erfolgreicher Profi-Fussballer und heute Trainer des FC Schaffhausen weiss Martin Andermatt sehr gut, wie wichtig eine stabile Gesundheit ist und welche Wirkungen eine gesunde Leber auf den gesamten Organismus hat.

Als Fussball-Trainer spricht Martin Andermatt gern über eigene Praxiserfahrungen. Mit seiner ihm eigenen Erfahrung war Martin Andermatt der erste Schweizer Trainer einer deutschen Bundesliga-Mannschaft und kennt den deutschen Liga-Betrieb auch aus der Sicht eines Aufsichtsrates beim Verein Hannover 96.

Entsprechend der eigenen sportlichen Laufbahn auch als aktiver Spieler war es für Martin Andermatt immer interessant, wie eine gute, ausgewogene und gesunde Ernährung ausgestaltet werden kann. Mit zunehmendem Alter rückte dann auch die Frage in den Fokus, wie es nach dem aktiven Fussball im Leben weitergehen kann. Dabei galt das Interesse vor allem den körperlichen und psychischen Auswirkungen, wenn nicht mehr so intensiv trainiert wird und ein bislang gewohntes Mass an Bewegung praktisch verloren geht.

Als Trainer sieht Martin Andermatt seine Verantwortung auch darin, Informationen an heranwachsende und auch an erwachsene Spieler zu vermitteln, die auch stimmen und unterlegt sind. Vermutungen, Hören-Sagen und vermeintliches Wissen sind keine wirklich starken Argumente. Deshalb weiss Martin Andermatt sehr gut, dass nur eigene Erfahrungen eine gute Basis sind, um Wissen weiterzugeben. Diesen grundsätzlichen Ansatz sieht er auch als wichtig, wenn er auf der 4. Fachtagung der Helvetius Holding AG einen ganz eigenen Erfahrungsbericht zum Leberfasten mit HEPAFAST® abgibt.

Auch wenn Martin Andermatt als Nicht-Mediziner nicht die Formeln für die Lebergesundheit beherrscht, konnte er doch jeden Schritt in den Vorträgen von Dr. med. Jörg Zehetner, Professor(USC), und Dr. med. Hardy Walle, Gründer von BODYMED und Mitentwickler des Leberfastens mit HEPAFAST® nachvollziehen. Besonders aus der eigenen Erfahrung heraus.

Persönliche Erfahrungen sind das, was wirklich zählt

Auch aus der Erfahrung mit dem Leberfasten heraus weiss Martin Andermatt, dass es hier nicht einfach nur um das kurz angelegte schnelle Machen geht. Wichtig ist immer die Betrachtung der Entwicklung. Das sieht Martin Andermatt in seinem sportlichen Engagement genauso wie in der persönlichen Haltung zur Gesundheit. Allerdings sind auch dabei wunderschöne und klangvolle Worte immer weniger wert, als die eigene Erfahrung. Und genau so berichtet Martin Andermatt von seinen eigenen Erfahrung mit dem Leberfasten mit HEPAFAST®.

Seine erste Feststellung gilt der Traumwelt. So berichtet er, dass er in den Zeiten des Leberfastens viel intensiver als gewohnt geträumt habe. Darüber hinaus fühlte er sich in jeder Phase des Leberfastens äusserst vital und leistungsfähig.

Mit nunmehr bereits 60 Jahren Lebenserfahrung fühlt sich Martin Andermatt auch heute noch sehr wohl und weiss, dass er bereits schon sehr viele Dinge bezüglich der Gesunderhaltung ausprobiert hat. Seien es Saftkuren oder verschiedenste Diätprogramme. Martin Andermatt weiss, wovon er spricht, wenn er seinen Sportlern Informationen weitervermittelt.

Gerade mit dem Blick auf ältere Menschen ist die Ernährung sehr wichtig. Zu wenig Bewegung, ein Mangel an guten Eiweissen und der Verlust an Muskelmasse schlagen sich auf die Gesundheit nieder. Insgesamt kann die Lebensqualität sehr leiden, was für Martin Andermatt ein wichtiges Thema ist. Immerhin ist Lebensqualität für alle Menschen ein wichtiges Thema. Gerade dann, wenn sie älter werden. Dann gehört eben auch ein gutes Mass an Disziplin dazu, wenn man über lange Zeit hinweg körperlich und auch mental fit bleiben möchte.

Allein der Gedanke, dass man vielleicht etwas abnehmen sollte reicht nicht aus, um das wirklich zu erreichen. Erst dann, wenn man dabei aktiv wird, werden sich Erfolge einstellen. Es geht also um das wirkliche Tun, das immer entscheidend für Veränderungen ist.

Ein erster Schritt für Martin Andermatt in der Begegnung mit dem Leberfasten war es, sich das Präparat HEPAFAST® selbst in Bern abzuholen und nicht einfach zuschicken zu lassen. In der Praxis der Swiss1Chirurgie liess er sich gewissermassen Mass nehmen. Was eben wirklich zählt, sind tatsächliche und aktuelle Werte. Das weiss Martin Andermatt schon aus seiner sportlichen Karriere heraus.

Die Motivation zählt

Wie in vielen anderen Bereichen auch, ist auch beim Leberfasten die richtige Motivation der beste Ausgangspunkt für gute Ergebnisse. Wenn sich dann die eigene Motivation in einem Gespräch mit einem Fachmediziner stützen lässt, ist das eine gute Voraussetzung für das aktive Tun.

Was dann zählt, ist das wirkliche Tun. Nicht morgen oder vielleicht erst übermorgen, sondern am besten gleich sollte man mit dem beginnen, was man für sich selbst als gut und richtig erkannt hat.

Aus der Sicht von Martin Andermatt sind es manchmal auch die kleinen Eitelkeiten, die ein Antrieb für das Leberfasten sein können. Wer will nicht auch im höheren Alter noch seinem Partner oder seiner Partnerin gefallen? Wer will nicht auch im zunehmenden Alter noch aktiv und fit sein? Auch den Kindern will man ein Vorbild sein und wenn man als Trainer tätig ist, hat das alles auch etwas mit einer positiven Ausstrahlung auf die zu Trainierenden zu tun. Nur wenn man sich selbst gefällt, kann man das auch positiv ausstrahlen, meint Martin Andermatt.

Dazu kommen natürlich die Gedanken an die eigene Gesundheit. Selbst wenn man über viele Jahre hinweg absolut auf eine gesunde Ernährung und Lebensführung geachtet hat, ändert sich das manchmal mit zunehmender Lebenserfahrung. Das wichtigste Kapital bleibt aber immer die persönliche Gesundheit. Da muss man entscheiden, was gut und was richtig ist. Wer selbst entscheidet, muss nicht über sich entscheiden lassen. Und auch bei diesen Entscheidungen sollte die Gesundheit immer ein ganz wichtiger Faktor sein.

Was sollte man aktiven Sportlern am Karriereende mit auf den Weg geben?

Generell ernähren sich aktive Sportler sehr kohlehydratreich, da sie diese Energie für ihren körperlichen Einsatz brauchen. Oftmals lässt sich dann am Karriereende beobachten, dass viele Sportler schnell an Gewicht zulegen und sogar zur Fettleibigkeit neigen. Dann ist es wichtig, auch wieder in das normale Leben zurückzukommen. Hier spielt auch ein zutiefst menschlicher Faktor eine wichtige Rolle. Als Sportler ist man plötzlich nicht mehr gefragt. Das kann schnell dazu führen, dass man sich gehen lässt. In jeder Hinsicht. Um so wichtiger ist es dann, den eigenen menschlichen Wert zu erkennen. Man  muss sehen, was man im Leben noch erreichen will und leisten kann und mit welcher Ausstrahlung man seinen Mitmenschen begegnen will. Die kurzlebigen Glücksbringer wie gutes Essen, die Cola oder eine Tüte Chips sind dann nicht wirklich das, was man eigentlich braucht. Das kurze Glück ist ein Trugschluss, der am Ende nur unzufrieden und unglücklich macht.

Die Empfehlung für aktive Sportler am Karriereende

Wer am Ende seiner Karriere steht, muss in jedem Fall langsam abtrainieren. Nicht das Ende von heute auf morgen, sondern der allmählichen Wechsel in einen normalen Status zählt. So, wie man sich dann allmählich von sportlichen Hochleistungen verabschiedet, so muss man natürlich auch die Ernährung umstellen. Auch die mentale Belastung ändert sich, was durchaus auch betrachtet werden muss.

Was jetzt zählt, davon ist Martin Andermatt überzeugt, sind gute Gespräche auch einmal über den eigenen Erfahrungshorizont hinaus. Eine gute medizinische Begleitung kann nützlich sein. Dabei geht es nicht um Angst vor irgendeiner Diagnose, sondern um die Entwicklung von Visionen für die eigene Zukunft. Dabei ist es für Martin Andermatt auch wichtig, einfach entspannter und glücksbetonter zu leben.

Als Trainer verfolgt er eine ganz klare Philosophie, die er gern in drei Worten zusammenfasst: Gelacht, gelernt, geschwitzt. Wenn er das seinen Spielern weitergibt, denkt Martin Andermatt auch selbst gern darüber nach, ob er heute schon gelacht, gelernt und vielleicht sogar geschwitzt hat. Das Schönste ist es doch, wenn man den Spielern über den reinen Sport hinaus auch etwas mitgeben kann, was für das Leben nach dem aktiven Sport noch Wert hat.

Die eigenen Erfahrungen mit dem Leberfasten

Aus den eigenen Erfahrungen heraus kann Martin Andermatt das Leberfasten nur mit angenehmen Wahrnehmungen verbinden. Dazu gehören vor allem das wirkliche Wohlfühlen und die neue Energie, die er für sich selbst empfunden hat.

Gerade in Zeiten, in denen man sich selbst neu erkennen will, ist das Leberfasten eine zusätzlich spannende Erfahrung. Bereits dreimal hat Martin Andermatt eine Leberfasten-Kur mit HEPAFAST® durchgezogen und ist sich sicher, dass er es immer wieder machen wird. Schon wegen der vielen positiven Energie, die er dadurch für sich gewonnen hat. Gern empfiehlt er das Leberfasten auch weiter. Dahinter steht er mit seiner ganzen Persönlichkeit und Erfahrung.

Natürlich kann es für den Einzelnen schwierig sein, sich seiner Problematik zu stellen. Oftmals macht man sich lieber über sich selbst lustig, anstatt wichtige Veränderungen anzugehen. Sicherlich auch, weil Veränderungen durchaus auch unbequem sein können. Wer aber selbst in sich hineinhört weiss, dass nur Veränderungen auch eine Änderung bringen. Und genau das gilt eben auch für das Leberfasten.

Die Frage ist eben nicht, warum man ins Wasser gefallen ist, sondern wie man da wieder herauskommt. Es geht darum, Entscheidungen zu treffen und diese dann konsequent durchzuziehen. Und wenn man dazu eine Unterstützung braucht, muss man sich diese Unterstützung eben holen.

Dr. med. Hardy Walle auf der 4. Fachtagung der Helvetius Holding AG

Im Mittelpunkt der 4. Fachtagung der Helvetius Holding AG auf dem Talent-Campus Bodensee in Kreuzlingen stand am 22. Oktober 2021 das Thema Lebergesundheit. Einig waren sich alle Referenten darüber, dass die Fettleber in der modernen Gesellschaft eine Hauptursache für viele Zivilisationskrankheiten ist. Was konnte da näher liegen, als den Mitbegründer des Leberfastens mit HEPAFAST® in die Veranstaltung einzuladen. In seinem eindrucksvollen und wissenschaftlich unterlegten Vortrag stellte der Ernährungsmediziner und Internist Dr. med. Hardy Walle nicht nur den Zusammenhang zwischen nichtalkoholischer Fettleber und Diabetes her, sondern belegte zugleich die bislang unerreichte Wirksamkeit des BODYMED HEPAFAST® Konzeptes für das Leberfasten. Im ausführlichen Bericht erfahren Sie Vieles zum Thema und erhalten weitere Informationen zum Leberfasten mit HEPAFAST®.


Vortrag:

 

Interview:

 

Leberfasten mit HEPAFAST® – Der effektive Weg zur Lebergesundheit

Eine gesunde Leber hat umfangreiche Auswirkungen auf den Gesundheitszustand des Menschen und wirkt sich nachhaltig auf viele Funktionen, vor allem auf den Stoffwechsel, aus. Mit Dr. med. Hardy Walle trat auf der 4. Fachtagung der Helvetius Holding AG auf dem Talent Campus Bodensee in Kreuzlingen ein ganz besonderer Gast auf.

Bekannt ist Dr. med. Hardy Walle gemeinsam mit Prof. Nicolai Worm als Begründer des Leberfastens mit HEPAFAST®. Das speziell von beiden Ernährungsmedizinern entwickelte System wirkt sich nachweislich positiv auf die Lebergesundheit aus und bietet hervorragende Möglichkeiten für die Gesunderhaltung der Leber. Selbst nach schweren Leberleiden, aber auch präventiv eingesetzt, bewirkt das Leberfasten nach Dr. Walle die volle Funktionalität der Leber und trägt damit entscheidend zur gesunden Lebensführung bei. In seinem Vortrag stellt der Internist und Ernährungsmediziner und Gründer der BODYMED AG das Leberfasten mit all seinen Wirkungen uaf die Leberentfettung und Wechselwirkungen auf ein gesundes Leben vor.

Warum Leberfasten und was ist das Besondere daran?

Kernpunkt der Überlegungen sind hier die Unterschiede des Leberfastens im Vergleich mit anderen Diätprogrammen. Den Ausgang bieten Daten zu Übergewichtsentwicklung und Ausbreitung der Adipositas in Deutschland. Dabei wird deutlich, dass sich das Übergewicht mit einem BMI über 25 in den letzten etwa 20 Jahren deutlich ausgebreitet hat. Das betrifft vor allem auch Adipositas mit einem BMI ab 30. In Deutschland wird aktuell davon ausgegangen, dass mehr als die Hälfte der Gesamtbevölkerung übergewichtig ist. Das lässt den logischen Schluss zu, dass Übergewicht mittlerweile als das Normale betrachtet wird. Dabei ist es fast ein Viertel der Bevölkerung, das mit einem BMI von über 30 als adipös zu bewerten ist. Reden wir von Adipositas, dann meinen wir klar eine Fettsucht. Damit wird auch klar, dass wir bei Übergewicht im Kern das Verhältnis von Fett zum Gesamtgewicht betrachten. Dabei geht es nicht zuletzt auch um die Körperfettverteilung, also wo das Fett am Körper sitzt.

Interessant bei der Bewertung von Adipositas ist auch, dass mit der Zunahme übergewichtiger Menschen auch der Anteil von Menschen mit Diabetes Typ 2 quasi im gleichen Tempo steigt. Interessant dabei ist, dass Diabetes mellitus Typ 2 nichts mit dem Lebensalter der Menschen zu tun hat, so wie das früher einmal die Annahme war. Menschen jeden Lebensalters können von Diabetes Typ 2 betroffen sein, wobei vor allem Übergewicht eine entscheidende Rolle spielt. Auch bei jungen Menschen. Es gibt also eine klare Korrelation zwischen Übergewicht und Folgeerkrankungen.

Um so erstaunlicher ist es, dass leichtes Übergewicht immer wieder als nicht so schlimm kommuniziert wird und es Fachjournalisten gibt die meinen, dass Menschen „mit leichtem bis mittlerem Übergewicht am längsten leben und am wenigsten Krankheiten bekommen …“ Gemeint ist oftmals, dass der Zusammenhang von BMI und Sterblichkeit nicht so signifikant sei.

Entsprechend gibt es eine Studie, in der unter Hochrisikopatienten einmal nicht der BMI, sondern die Körperform, hier speziell der Taillenumfang, als Massststab für die Bewertung genommen wurde. Erstaunlicherweise stellte sich in der Testgruppe von um die 15‘000 Probanden die Gruppe als innerhalb von fünf Jahren gemessen als sterblicher heraus, die lediglich einen BMI von 22 aufwies. Bei genauerer Betrachtung zeigte sich jedoch, dass diese Gruppe genau den gleichen Taillenumfang zeigte wie die Gruppe der adipösen Probanden mit einem BMI 30. Der Taillenumfang betrug jeweils 101 Zentimeter. Während jedoch der BMI 22-Proband lediglich einen Bauch hatte, hatte der BMI 30-Proband dazu auch noch jede Menge Fett am Körper verteilt.

Die Probanden mit der höchsten Sterblichkeit waren ausser im Bauchbereich recht dünn und wiesen kaum Muskeln auf. Dadurch lässt sich auch das relativ geringe Gewicht trotz Bauchumfang 101 erklären. Wenn man weiss, dass Muskeln auch einen Schutzfaktor haben, dann lässt sich die erhöhte Sterblichkeit in dieser Vergleichsgruppe auch mit der fehlenden Schutzfunktion der Muskeln erklären. Folgt man diesem Gedanken, dann wird klar, dass das Verhältnis von Muskelmasse zur Fettmasse eine grosse Bedeutung hat.

Das bedeutet im Umkehrschluss natürlich auch, dass der BMI allein keine Aussage dazu trifft, wie Muskelanteile und Fettanteile verteilt sind. Die alleinige Sicht auf den BMI verzerrt also die Realität, wenngleich er erste Signale liefern kann. Entscheidend ist also nicht der BMI allein. Es kommt durchaus auf den Bauchumfang an. Dennoch kennen die meisten Menschen vielleicht annähernd ihr Gewicht, aber kaum jemand kann seinen Bauchumfang relativ klar beziffern. Dabei ist ein erhöhter Bauchumfang (Frauen über 88cm, Männer über 102cm) ein deutlicher Risikofaktor beispielsweise für Herzinfarkte. Hier steigt das Risiko um den Faktor 4,5.

Während es gegen Bluthochdruck Tabletten gibt, kann man den Bauchumfang nur mit eigener Aktivität beeinflussen. Und genau an dieser Stelle setzt das Leberfasten an. Dabei geht es nicht einseitig um Gewichtsreduktion, sondern ganz klar um Bauchreduktion. Das bedeutet im Schluss, das Bauchfett wegzubekommen. Aber nicht nur das Fett um die Organe, sondern vor allem das Fett in den Organen. Gemeint sind dabei die Leber, die Bauchspeicheldrüse, die Nieren und weitergehend auch das Herz und die Knochenstruktur.

Das Bauchfett ist das gefährliche Fett

Klar muss sein, dass beispielsweise die Leber nicht dafür gemacht ist, um Fett zu speichern. Dafür gibt es eher das Unterhautfettgewebe. Bauchfett hat deutliche Gefahrenpotenziale. Diese zeigen sich als Risikofaktoren für

  • Diabetes Typ 2
  • Bluthochdruck
  • Herzinfarkt
  • Schlaganfall
  • Potenzstörungen
  • Durchblutungsstörungen
  • Demenz

All das können Folgen von einem Zuviel an Bauchfett sein. Im Prinzip setzt hier auch die bariatrische Chirurgie an, die mit einer Übergewichtsoperation durchaus auch für eine schnelle Entfettung der Leber sorgen kann.

Ein renommierter deutscher Forscher spitzt die Grundaussage zu: „Ohne Fettleber gibt es keine Diabetes.“ (Professor Norbert Stefan, Tübingen)

In den meisten Fällen ist es die Fettleber, die Auslöser und Ursache vieler Folgeerkrankungen ist. Das zu wissen ist wichtig, da sich nur so Ursache, Symptom, Wirkung klar bestimmen lassen, was schlussendlich klare Auswirkungen auf die richtige Therapie hat.

Eine nichtalkoholische Fettleber (NAFLD) kann als Ursache für viele Erscheinungsformen krankhafter Prozesse gelten. So für Entzündungen durch freie Radikale, für Gicht durch erhöhte Harnsäure, erhöhte Blutzuckerwerte, Fettstoffwechselstörungen, Bluthochdruck oder für Thrombose und schlussendlich das metabolische Syndrom. Leberkrebs ist hier nicht zu vernachlässigen und nimmt gerade in den USA mit dem grossen Anteil adipöser Menschen explosionsartig zu.

Generell sind in Deutschland 30 bis 40 Prozent der Gesamtbevölkerung von einer Fettleber betroffen. In der Gruppe der Übergewichtigen beträgt dieser Anteil bereits 70 Prozent. Nimmt man allein die Typ-2 Diabetiker, so sind dort um die 90 Prozent der Betroffenen mit einer Fettleber „ausgestattet“. Daraus werden die Zusammenhänge von Fettleber, Übergewicht und Diabetes noch deutlicher. Damit zählt die nichtalkoholische Fettleber zu den häufigsten Lebererkrankungen überhaupt. Aber selbst 15 Prozent der äusserlich schlanken Menschen sind von einer Fettleber betroffen.

Wie lässt sich eine nichtalkoholische Fettleber diagnostizieren?

Grundsätzlich ist eine nichtalkoholische Fettleber eine Fettleber, die nicht durch Alkohol oder andere Ursachen bedingt ist. In den Industrienationen gilt sie als die am häufigsten diagnostizierte Lebererkrankung. So wie keine typischen Beschwerden festzustellen sind, bieten auch reine Laborwerte allein kaum eine aussagekräftige Basis.

Wir reden dann von einer nichtalkoholischen Fettleber, wenn mehr als 5,5 bis 6 Prozent der Leberzellen verfettet sind. Dieser Anteil lässt sich allein im Ultraschall nicht erkennen. Hier ist erst ab einer Verfettung von etwa 20 Prozent etwas zu sehen. Die genaueste Diagnose lässt sich mit einer Leberbiopsie erstellen, die jedoch kaum der erste Schritt in der Diagnose sein wird.

Ein Wert hat sich in Europa etabliert. Wie reden hier vom Fettleber-Index (Fatty Liver Index, FLI). Daraus ergibt sich ein validierter algorithmischer Zahlenwert, der auch gut für die Verlaufskontrolle geeignet ist. Mit dem FLI lässt sich eine Fettleber recht gut und sicher diagnostizieren.

Statistiken zeigen, dass die Sterblichkeit bei Fettleber-Patienten signifikant erhöht ist. Die Fettleber ist also kein kosmetisches Problem oder zeichnet sich nicht allein durch erhöhte Blutfettwerte etc. aus, sie ist ein wahrer Hochrisikofaktor bezüglich der Lebenserwartung und Sterblichkeit.

Hauptursachen für das Entstehen einer Fettleber

Früher hat man die Ursachen für eine Fettleber einfach zusammengefasst, in dem man gesagt hat, die Leute essen halt zu viel Fett. Die eigentliche Ursache ist aber ein Übermass an aufgenommenen Kohlenhydraten. Eine weitere Ursache kann in der Aufnahme von viel Fruchtzucker, also Fructose liegen. Hier findet sich sogar der Hauptverfetter der Leber.

Kohlenhydrate werden im Körper zu Zucker aufgespaltet. Im gleichen Zuge produziert die Bauchspeicheldrüse Insulin. Insulin hat jedoch zwei Wirkungen: Zum einen sorgt Insulin dafür, dass der Zucker in die Muskeln gelangt, zum anderen gelangt ein Teil des Zuckers in die Leber, um dort den Blutzuckerspiegel zu regulieren. Gibt die Leber zu viel Zucker ab, bremst das Insulin diese Ausschüttung. Darüber hinaus sorgt das Insulin dafür, dass überschüssiger Zucker im Fettgewebe gespeichert wird.

Unter bestimmten Voraussetzungen kommt es dazu, dass Organe beginnen, nicht mehr adäquat auf das Insulin zu reagieren. Es entsteht eine Art Insulinresistenz. Dann wird auch die Leber nicht mehr einwandfrei über das Insulin reguliert. Im prädiabetischen Verlauf steigt dann der Blutzuckerspiegel auch bei nüchternen Probanden an. Ein solcher Prozess entwickelt sich langsam, so dass im Einzelfall erst nach zehn bis zwölf Jahren eine Diabetes entsteht. Dieser Prozess kann sich sogar über bis zu 20 Jahre hinwegziehen. In genau dieser Zeit wird die Leber immer weniger vom Insulin reguliert und verfettet entsprechend zunehmend. Dieser Prozess wird dann beschleunigt, wenn das Unterhautfettgewebe keine weiteren Fettzellen ausbilden kann, weil es regelrecht von Fett überschwemmt wird. Immer mehr Fett und Zucker bewegen sich im Blut. Aus einer natürlichen Reaktion heraus legt der Organismus dann zusätzliche Fettspeicher in der Leber an.

Langfristig verfettet aber nicht nur die Leber, sondern auch die Bauchspeicheldrüse, die Nieren, die Muskeln, das Herz bis hin zum Hypothalamus im Gehirn.

Die Grundlagen des Leberfastens

Grundgedanke beim Leberfasten ist, den bisher beschrittenen, eher ungesunden Weg einfach rückwärts zu gehen. Der wichtigste Schritt dabei ist die Entfettung der Leber. Dazu bedarf es im Regelfall einer strikten Diät.

Das bedeutet:

  • weniger als 1‘000 kcal am Tag
  • wenig Kohlehydrate
  • Aufnahme von hochwertigem Eiweiss
  • möglichst nur „gute“ Fette
  • spezielle leberaktive Wirk- und Ballaststoffe

Das alles ist in HEPAFAST® in einer gut verträglichen und einfach zu handhabenden Rezeptur zusammengefasst. Das Programm lässt sich im Alltag gut umsetzen. Es ist gut bekömmlich, macht satt und erfüllt alle Ansprüche an eine lebergesunde gute Ernährung.

Genommen werden dreimal täglich HEPAFAST® zubereitet mit einem Milchprodukt. Dazu kommen zweimal täglich Gemüsezubereitungen mit insgesamt maximal 200 kcal am Tag. Das bedeutet zum Frühstück eine HEPAFAST® Zubereitung, mittags einmal HEPAFAST® und eine Gemüsezubereitung und abends noch einmal  HEPAFAST® und eine Gemüsezubereitung. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.

Aufgrund dieser Alltagstauglichkeit gibt es im HEPAFAST®-Programm zur Leberentfettung auch kaum Abbrecher, was die Erfolgsquote deutlich nach oben treibt.

Der Reset für den Stoffwechsel bewirkt:

  • Normalisierung der Funktion der Bauchspeicheldrüse und der Insulinsensitivität der Leber
  • Förderung der Insulinausschüttung
  • Normalisierung der Glucagonregulation
  • mindert die unkontrollierte Glucoseabgabe aus der Leber ins Blut
  • verbessert den Stoffwechsel und erleichtert die Gewichtsabnahme

Für wen ist Leberfasten sinnvoll?

Grundsätzlich ist das Leberfasten mit HEPAFAST® für alle Patienten mit folgender Konstellation sinnvoll:

  • Fettleber (NAFDL, NASH)
  • metabolisches Syndrom
  • Typ-2-Diabetes
  • Übergewicht und Adipositas
  • Fettstoffwechselstörungen
  • Bluthochdruck
  • präventiv als „Stoffwechselkur“ zur Vorbeugung von Erkrankungen
  • vor bariatrischen Operationen

Dabei macht es keinen Sinn, erst auf einem BMI von 30 oder auf einen Bauchumfang von deutlich über 100 Zentimetern zu warten. Man kann immer auch ohne solche Symptome ein Leberfasten mit HEPAFAST® angehen.

Weiterführende Informationen

Den gesamten Live-Video-Stream mit Dr. med. Hardy Walle mit zusätzlichen Forschungsergebnissen, Statistiken und einem konkreten Fallbeispiel können Sie hier sehen.

Darüber hinaus finden Sie hier auch weitere Beiträge aus den Fachtagungen der Helvetius Holding AG.